Selbstbucher im E-Commerce und welche Lösungen am Ende wirklich funktionieren

13. März 2026by Christian Deák

Immer mehr Onlinehändler entscheiden sich bewusst dafür, ihre Buchhaltung selbst zu organisieren. Der Begriff Selbstbucher beschreibt Unternehmer, die ihre laufende Finanzbuchhaltung im eigenen Unternehmen erledigen. Entweder übernimmst du diese Aufgabe selbst oder ein Mitarbeiter kümmert sich intern um die Buchhaltung.

In vielen Branchen funktioniert das inzwischen recht unkompliziert. Moderne Software automatisiert zahlreiche Prozesse, sodass Selbstbucher Belege digital erfassen und Buchungen relativ effizient vorbereiten können.

Im E-Commerce wird es allerdings schnell deutlich komplexer. Verkäufe entstehen gleichzeitig über Shopsysteme, Marktplätze und verschiedene Zahlungsanbieter. Dadurch entstehen große Mengen an Transaktionsdaten, die steuerlich korrekt zusammengeführt werden müssen. Erst danach lassen sich daraus strukturierte Buchungssätze für die Buchhaltung erstellen. Viele Buchhaltungstools wirken zunächst passend, stoßen im Onlinehandel jedoch schnell an technische Grenzen. Für Selbstbucher im E-Commerce bleiben deshalb meist nur zwei Lösungen übrig, die mit dieser Datenstruktur zuverlässig umgehen können. DATEV und TAXDOO.

Im weiteren Verlauf zeigen wir dir, wann welche Lösung für Selbstbucher sinnvoll ist und worauf du im Onlinehandel unbedingt achten solltest. Wichtig ist dabei vorab eine Sache. Auch als Selbstbucher brauchst du am Ende einen Steuerberater. Warum das so ist, erfährst du im Laufe des Beitrags.

 

Warum immer mehr Onlinehändler ihre Buchhaltung selbst erledigen wollen

Viele Onlinehändler versuchen gerade in der Anfangsphase ihres Geschäfts, ihre Fixkosten möglichst niedrig zu halten. Laufende Steuerberatungskosten werden dabei häufig als ein Bereich gesehen, in dem sich kurzfristig Geld sparen lässt. Für viele Unternehmer entsteht deshalb schnell die Überlegung, als Selbstbucher zu arbeiten und die laufende Buchhaltung selbst zu organisieren.

Gleichzeitig wächst bei vielen Händlern der Wunsch, mehr Kontrolle über die eigenen Zahlen zu behalten. Wer als Selbstbucher arbeitet, sieht Umsätze, Kosten und Entwicklungen deutlich schneller und kann Entscheidungen oft direkter auf Basis der eigenen Daten treffen. Moderne Softwarelösungen verstärken diesen Eindruck zusätzlich. Viele Tools vermitteln das Gefühl, dass Buchhaltung heute weitgehend automatisiert abläuft. Belege werden digital erfasst, Zahlungen automatisch zugeordnet und Auswertungen entstehen mit wenigen Klicks. Für viele Händler wirkt das Modell dadurch technisch gut umsetzbar.

Auch interne Strukturen spielen eine Rolle. Manche Onlinehändler möchten die Buchhaltung bewusst im Unternehmen aufbauen. Andere haben bereits Mitarbeiter, die administrative Aufgaben übernehmen und sich auch um die Finanzbuchhaltung kümmern können. So entsteht bei vielen Unternehmen im E-Commerce die Idee, als Selbstbucher zu arbeiten und die laufende Buchhaltung intern abzuwickeln. Der Steuerberater wird dann häufig nur noch für den Jahresabschluss oder für spezielle steuerliche Themen eingebunden.

 

Das zentrale Problem im E-Commerce

Programme wie Lexoffice, SevDesk, Easybill oder Fastbill funktionieren in vielen Branchen problemlos. Diese Lösungen wurden vor allem für kleinere Unternehmen und klassische Geschäftsmodelle entwickelt. Für viele Selbstbucher sind solche Tools daher zunächst eine naheliegende Wahl.

Im E-Commerce sieht die Situation jedoch deutlich anders aus. Onlinehändler arbeiten meist gleichzeitig mit mehreren Systemen. Dazu gehören Shopsysteme wie Shopify oder Shopware, Marktplätze wie Amazon, eBay oder Kaufland sowie Zahlungsanbieter wie PayPal, Klarna oder Stripe. Zusätzlich kommt in vielen Unternehmen noch eine Warenwirtschaft hinzu. Jedes dieser Systeme erzeugt eine große Anzahl einzelner Transaktionen. Für Selbstbucher entsteht dadurch eine Datenstruktur, die deutlich komplexer ist als in klassischen Geschäftsmodellen.

Ein einzelner Verkauf besteht steuerlich oft aus mehreren Bestandteilen. Zum Verkaufspreis kommen Versandkosten, Marktplatzgebühren und Zahlungsgebühren hinzu. Zusätzlich können unterschiedliche Umsatzsteuersätze oder sogar verschiedene Länderbesteuerungen eine Rolle spielen.

Damit diese Daten korrekt in der Buchhaltung landen, müssen sie als vollständige Buchungssätze im Buchhaltungssystem ankommen. Genau an diesem Punkt geraten viele Standardtools an ihre Grenzen. Viele Programme können keine fertigen Buchungssätze importieren und arbeiten eher mit vereinfachten Einnahmen und Ausgaben. Für viele bedeutet das in der Praxis, dass sie Software benötigen, die professionelle Buchungsschnittstellen unterstützt und große Transaktionsmengen sauber in die Buchhaltung überführen kann.

 

Es bleiben praktisch nur zwei funktionierende Lösungen

Im Onlinehandel entstehen täglich große Datenmengen aus Shopsystemen, Marktplätzen und Zahlungsanbietern. Für Selbstbucher<müssen daraus automatisiert fertige Buchungssätze entstehen, die anschließend in das Buchhaltungssystem importiert werden können. Nur wenn diese Buchungssätze strukturiert erzeugt und korrekt übertragen werden, lassen sich große Mengen an Transaktionsdaten steuerlich sauber verarbeiten. Genau hier stoßen viele einfache Buchhaltungsprogramme schnell an ihre Grenzen.

In der Praxis bleiben für Selbstbucher im E-Commerce, wie bereits in der Einleitung kurz erwähnt, deshalb meist nur zwei Systeme übrig, die mit dieser Struktur zuverlässig umgehen können. DATEV und TAXDOO.

Beide Lösungen funktionieren technisch im Onlinehandel. Allerdings verfolgen sie unterschiedliche Ansätze, wie die Buchhaltung organisiert und verarbeitet wird. Genau diese Unterschiede sind entscheidend dafür, welche Lösung am Ende wirklich sinnvoll ist.

 

 

Welche DATEV Programme im E-Commerce typischerweise genutzt werden

Wer im Onlinehandel mit DATEV selbst buchen möchte, arbeitet in der Praxis selten nur mit einem einzelnen Programm. Die Buchhaltung im E-Commerce besteht meist aus mehreren DATEV Modulen, die zusammen eine funktionierende Struktur für Finanzbuchhaltung, Belege und Bankdaten bilden.

Die zentrale Rolle übernimmt dabei DATEV Mittelstand Faktura mit Rechnungswesen. In dieser Software laufen die eigentlichen Buchungen zusammen. Genau hier werden die Buchungssätze verarbeitet, Auswertungen erstellt und die Finanzbuchhaltung geführt. Für viele Händler ist dieses Programm der Kern. Ergänzend kommt häufig DATEV Anlagenbuchführung zum Einsatz. Diese Lösung wird benötigt, um Anlagegüter wie Computer, Maschinen oder Fahrzeuge korrekt zu erfassen und über die Jahre steuerlich abzuschreiben. Gerade wachsende Onlineunternehmen benötigen diese Struktur relativ schnell.

Für die digitale Belegverarbeitung nutzen viele Händler zusätzlich DATEV Unternehmen online. Über diese Plattform lassen sich Rechnungen, Belege und andere Dokumente digital bereitstellen und mit der Buchhaltung verknüpfen.

Eine wichtige Rolle spielt außerdem DATEV Belege online. Hier werden Dokumente strukturiert abgelegt, sodass sie jederzeit nachvollziehbar und prüfungssicher verfügbar sind. Das erleichtert nicht nur die tägliche Arbeit, sondern auch die Zusammenarbeit mit dem Steuerberater. Ergänzend nutzen viele Unternehmen den DATEV Bankdatenservice. Dieser Dienst ruft Kontoumsätze automatisiert von den Bankkonten ab und stellt sie direkt in der Buchhaltung bereit.

 

Kosten für DATEV

Wer sich intensiver mit der Buchhaltung im Onlinehandel beschäftigt, stößt früher oder später auf die Frage nach den Kosten als Selbstbucher für DATEV. Für die Nutzung der DATEV Programme fallen monatliche Lizenzgebühren an, da die Software über das DATEV System und das Rechenzentrum bereitgestellt wird.

DATEV Baustein Beschreibung Monatliche Kosten
DATEV Mittelstand Faktura mit Rechnungswesen Dieses Programm bildet die Grundlage der Finanzbuchhaltung. ca. 54,60 €
DATEV Anlagenbuchführung Verwaltung und Abschreibung von Anlagegütern. ca. 40,84 €
DATEV Systemumgebung Grundpaket für die Nutzung der DATEV Umgebung. ca. 4,40 €
DATEV Rechenzentrum (Speicherung) Speicherung der Daten im DATEV Rechenzentrum. ca. 2,10 €
DATEV Belege online Strukturierte digitale Ablage von Dokumenten. ca. 3,83 €
DATEV Bankdatenservice (optional) Automatischer Abruf von Kontoumsätzen für die Buchhaltung. ca. 1,37 € pro Konto

Gesamtkosten: Addiert man diese Positionen, entsteht eine monatliche Grundinvestition von ungefähr 107 € netto.

Neben diesen laufenden Gebühren können jedoch weitere Kosten entstehen. Dazu gehören die erstmalige Einrichtung der Programme, mögliche Schulungen für Mitarbeiter sowie technische Unterstützung bei Fragen zur Nutzung der Software.

 

Der Nachteil von DATEV

Viele Händler entscheiden sich für DATEV, weil das System technisch sehr leistungsfähig ist. Für Selbstbucher bringt diese Lösung jedoch auch einen entscheidenden Nachteil mit sich. DATEV gehört nicht zu den Programmen, die sich ohne Fachwissen einfach nebenbei bedienen lassen.

Die Software ist bewusst so aufgebaut, dass Nutzer die Grundlagen der Buchhaltung verstehen. Wer mit DATEV arbeitet, muss wissen, wie Konten aufgebaut sind, wie Buchungssätze funktionieren und wie unterschiedliche Geschäftsvorfälle korrekt verbucht werden.

Gerade im E-Commerce entstehen viele steuerliche Besonderheiten. Ohne solides Verständnis der Buchhaltung können relativ schnell Fehler entstehen, etwa bei der Zuordnung von Konten oder bei der Verbuchung von Gebühren und Umsätzen.

Das Problem dabei zeigt sich oft erst deutlich später. Viele Fehler fallen nicht sofort auf, sondern werden erst beim Jahresabschluss sichtbar, wenn der Steuerberater die gesamte Buchhaltung prüft und Unstimmigkeiten in den Daten erkennt.

 

Option 2: Buchhaltung an TAXDOO auslagern

Neben der klassischen Lösung über DATEV existiert im E-Commerce noch ein anderer Ansatz. Statt als Selbstbucher die gesamte Buchhaltung intern zu organisieren, entscheiden sich manche Onlinehändler dafür, die laufende Finanzbuchhaltung an spezialisierte Anbieter auszulagern. Genau diesen Weg verfolgt TAXDOO.

Im Unterschied zu DATEV erledigen Händler die Buchhaltung hier nicht selbst. Als Selbstbucher arbeitest du also nicht direkt im Buchhaltungssystem, sondern übermittelst deine Transaktionsdaten aus Shops, Marktplätzen und Zahlungsanbietern an TAXDOO.

Das Team von TAXDOO bereitet diese Daten anschließend technisch auf. Aus den verschiedenen Transaktionen entstehen strukturierte Datensätze, aus denen die eigentliche Buchhaltung erstellt wird. Für viele Unternehmer entfällt damit ein großer Teil der operativen Arbeit, die sonst intern erledigt werden müsste. Zu den typischen Aufgaben gehören die Aufbereitung der Transaktionsdaten aus den verschiedenen Verkaufssystemen, die Erstellung der laufenden Buchhaltung sowie die Vorbereitung der Daten für den Steuerberater. Dadurch entsteht eine strukturierte Grundlage für den Jahresabschluss und weitere steuerliche Auswertungen.

Für viele Onlinehändler reduziert sich der tägliche Aufwand dadurch deutlich.

 

 

Für welche E-Commerce Händler TAXDOO besonders geeignet ist

Nicht jeder Onlinehändler profitiert im gleichen Maß von diesem Modell. Für viele ist vor allem die Preisstruktur entscheidend, denn TAXDOO arbeitet stark transaktionsbasiert. Die monatlichen Kosten hängen daher maßgeblich davon ab, wie viele Verkäufe tatsächlich stattfinden.

Dieses Modell passt besonders gut zu Händlern mit einer überschaubaren Anzahl an Bestellungen. Unternehmen mit wenigen Transaktionen, aber gleichzeitig hohen Warenkörben profitieren häufig besonders stark davon. Auch Händler, die nur über wenige Marktplätze oder Schnittstellen verkaufen, können TAXDOO relativ effizient nutzen. Typische Beispiele sind Start-ups im Onlinehandel, spezialisierte Shops oder Anbieter mit hochpreisigen Produkten. Für Selbstbucher, die nur eine begrenzte Anzahl an Verkäufen pro Monat haben, bleibt der Aufwand gering und die Kostenstruktur überschaubar.

Ein Händler, der beispielsweise nur wenige Produkte verkauft, diese aber für mehrere tausend Euro pro Bestellung anbietet, passt sehr gut in dieses Modell. In solchen Fällen kann TAXDOO eine sehr praktische Lösung darstellen, weil die Buchhaltung weitgehend im Hintergrund organisiert wird.

 

Wann DATEV für E-Commerce Unternehmen oft die bessere Wahl ist

Mit zunehmendem Wachstum verändert sich die Situation im Onlinehandel deutlich. Steigende Umsätze führen fast immer auch zu deutlich mehr Transaktionen. Für Selbstbucher wird die Buchhaltung dadurch automatisch komplexer, weil mehr Daten verarbeitet werden müssen.

Parallel dazu wächst meist auch die technische Struktur des Unternehmens. Händler verkaufen plötzlich über mehrere Marktplätze, integrieren zusätzliche Zahlungsanbieter oder expandieren in weitere Länder. Hier entstehen dadurch immer mehr steuerliche Besonderheiten, die korrekt in der Buchhaltung abgebildet werden müssen. In solchen Situationen wird eine skalierbare Buchhaltungsstruktur notwendig. Genau hier zeigt DATEV häufig seine Stärken. Das System kann große Datenmengen verarbeiten und ermöglicht es, dass Selbstbucher ihre Buchhaltung intern organisieren und strukturiert aufbauen.

Ein weiterer Vorteil liegt in der Zusammenarbeit mit dem Steuerberater. Dieser kann direkt auf das DATEV System zugreifen und die vorhandenen Daten prüfen oder weiterverarbeiten.

Viele größere Onlinehändler nutzen DATEV daher häufig ab einem Umsatzbereich von mehreren Millionen Euro pro Jahr. Trotzdem bleibt wichtig zu verstehen, dass die optimale Lösung immer vom individuellen Geschäftsmodell abhängt. Auch für Selbstbucher gibt es keine pauschale Lösung, die für jedes E Commerce Unternehmen gleichermaßen funktioniert.

 
E-Commerce Selbstbucher

 

Das häufig unterschätzte Problem bei Selbstbuchern

Wer sich dafür entscheidet, als Selbstbucher zu arbeiten, organisiert die Buchhaltung im eigenen Unternehmen. Dafür braucht es entweder eigenes Fachwissen oder Mitarbeiter, die sich mit Buchhaltung wirklich auskennen. In vielen Onlineunternehmen übernimmt ein Angestellter die laufende Finanzbuchhaltung und verarbeitet Belege, Buchungssätze und Transaktionen. Für Unternehmer entsteht dabei jedoch eine zentrale Herausforderung. Wenn du selbst nie Buchhaltung gelernt hast, wird es schwierig, die Arbeit eines Selbstbucher im Unternehmen wirklich zu kontrollieren. Viele Entscheidungen und Buchungen lassen sich ohne entsprechendes Wissen kaum nachvollziehen.

Genau deshalb bleiben Fehler häufig lange unentdeckt. In vielen Fällen tauchen Probleme erst deutlich später auf. Zum Beispiel beim Jahresabschluss, wenn der Steuerberater die Buchhaltung prüft. Auch bei steuerlichen Rückfragen oder im Rahmen einer Betriebsprüfung können Unstimmigkeiten sichtbar werden, die sich über Monate oder Jahre aufgebaut haben.

Die Situation lässt sich relativ leicht vergleichen. Eine Arztpraxis zu führen, ohne selbst medizinisches Fachwissen zu besitzen, würde die Kontrolle der Arbeit ebenfalls deutlich erschweren. Ähnlich verhält es sich bei Unternehmen, in denen ein Selbstbucher die Buchhaltung übernimmt, während die Geschäftsführung die fachlichen Abläufe kaum beurteilen kann.

 

Auch Selbstbucher brauchen am Ende einen Steuerberater

Auch wenn die laufende Buchhaltung im Unternehmen organisiert wird, endet der Prozess für Selbstbucher nicht mit den täglichen Buchungen. Am Jahresende müssen die Zahlen steuerlich korrekt abgeschlossen werden. Genau an diesem Punkt kommt weiterhin ein Steuerberater ins Spiel.

Der Jahresabschluss darf in der Regel nicht einfach intern erstellt werden. Zu den typischen Aufgaben gehören die Erstellung der Bilanz oder einer Einnahmen Überschuss Rechnung, steuerliche Abschlussbuchungen sowie die Abstimmung der Konten. Zusätzlich übernehmen Steuerberater wichtige Beratungsleistungen rund um steuerliche Gestaltung und rechtliche Anforderungen.

Für Selbstbucher bedeutet das, dass die Qualität der laufenden Buchhaltung eine entscheidende Rolle spielt. Wenn Belege sauber erfasst sind und Buchungen strukturiert vorbereitet wurden, kann der Steuerberater deutlich effizienter arbeiten. Je besser die Daten im Laufe des Jahres organisiert werden, desto einfacher lässt sich der Jahresabschluss erstellen. Eine strukturierte Buchhaltung ist deshalb auch für Selbstbucher die wichtigste Grundlage für eine reibungslose Zusammenarbeit mit dem Steuerberater.

 

Fazit

Der Wunsch, als Selbstbucher die eigene Buchhaltung zu organisieren, ist im Onlinehandel gut nachvollziehbar. Viele Unternehmer möchten Kosten kontrollieren, ihre Zahlen besser verstehen und Prozesse im eigenen Unternehmen aufbauen. Gleichzeitig bringt der E Commerce eine deutlich komplexere Datenstruktur mit sich als viele andere Branchen. Verkäufe entstehen über verschiedene Marktplätze, Shopsysteme und Zahlungsanbieter. Für Selbstbucher führt genau diese Struktur dazu, dass viele klassische Buchhaltungstools schnell an ihre Grenzen stoßen.

In der Praxis bleiben deshalb meist nur zwei realistische Lösungen übrig. Entweder organisierst du die Buchhaltung intern über DATEV oder du lagerst die Prozesse über TAXDOO aus. Beide Modelle können für Selbstbucher funktionieren, verfolgen jedoch unterschiedliche Ansätze.

Welche Lösung am Ende sinnvoll ist, hängt stark vom jeweiligen Geschäftsmodell ab. Umsatzhöhe, Transaktionsvolumen, genutzte Marktplätze und die interne Organisation spielen dabei eine zentrale Rolle. Gerade im Onlinehandel lohnt es sich deshalb, die eigene Buchhaltungsstruktur genau zu analysieren, bevor man sich für ein System entscheidet. Genau an dieser Stelle kann spezialisierte Beratung entscheidend sein. Die DHW Steuerberatung gehört zu den führenden Steuerkanzleien in Deutschland mit klarem Fokus auf E Commerce Unternehmen. Durch die Spezialisierung kennen wir die typischen Herausforderungen rund um Marktplätze, Zahlungsanbieter, internationale Umsätze und komplexe Datenstrukturen aus der täglichen Praxis.

Gemeinsam mit dir prüfen wir, welche Struktur langfristig sinnvoll ist und ob ein Modell als Selbstbucher mit DATEV oder eine ausgelagerte Lösung über TAXDOO besser zu deinem Unternehmen passt. Gerade für wachsende Onlinehändler ist eine saubere und skalierbare Buchhaltungsstruktur ein entscheidender Faktor für nachhaltiges Wachstum und steuerliche Sicherheit.

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